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Die Zukunft der
medizinischen Versorgung


Medizinische Versorgungszentren

Medizinische Versorgungszentren (MVZ) sind Einrichtungen für eine fachübergreifende Zusammenarbeit unterschiedlicher medizinischer Fachgebiete. Sie bieten für die Patientinnen und Patienten eine besondere medizinische Versorgungsqualität aus einer Hand: eine enge Zusammenarbeit aller an der Behandlung Beteiligten und eine gemeinsame Verständigung über Krankheitsverlauf, Behandlungsziele und Therapie.

MVZ eignen sich auch besonders gut für die Zusammenarbeit mit sonstigen Leistungserbringern, zum Beispiel mit ambulanten Pflegediensten oder Therapeuten. So können die einzelnen Teilschritte der Versorgungskette besser miteinander verzahnt und zum Beispiel Medikamente besser abgestimmt und [Doppeluntersuchungen] vermieden werden.

Zugleich geben die Zentren jungen Ärztinnen und Ärzten die Chance, im Rahmen eines Angestelltenverhältnisses in der ( ambulanten Versorgung ] tätig zu sein, ohne die ökonomischen Risiken einer Niederlassung auf sich nehmen zu müssen. Auch Teilzeitbeschäftigung für Ärztinnen und Ärzte wird damit möglich. Damit wird ein Beitrag zur Schließung lokaler Versorgungslücken geleistet. Die Zulassung der MVZ erfolgt innerhalb der Grenzen der vertragsärztlichen Bedarfsplanung, ist also nur dann möglich, wenn die Planungsregion nicht wegen Überversorgung gesperrt ist.

MVZ stehen in der Tradition der ostdeutschen Polikliniken, die einen vergleichbaren Versorgungsansatz verfolgten. Seit der Gesundheitsreform können MVZ in ganz Deutschland zugelassen werden.

MVZ müssen unternehmerisch geführt und von zugelassenen [Leistungserbringern] im Gesundheitswesen gebildet werden. Dabei können Freiberufler und Angestellte in MVZ tätig sein. Ein MVZ ermöglicht eine Entlastung der Ärztinnen und Ärzte von den nichtärztlichen Aufgaben. Es bleibt mehr Zeit für die medizinische Arbeit, auch mehr Zeit zur Qualifikation und zur Wahrnehmung persönlicher Belange. Durch die gemeinsame Nutzung der Verwaltung, der Medizintechnik und technischer Einrichtungen sowie durch die Koordinierung und Konzentration der Behandlungen werden Wirtschaftlichkeitspotenziale erschlossen.

 

Medizinische Einrichtungen up to date!“

Seit dem 1. April 2004 gibt es mit dem „Medizinischen Versorgungszentrum“ eine neue Versorgungsform. Deren Vorteil liegt insbesondere in der erleichterten Möglichkeit der engen Kooperation unterschiedlicher ärztlicher Fachgebiete untereinander sowie mit nichtärztlichen Leistungserbringern.

Fächerübergreifende Ärztekooperationen – nicht nur in Form dieses neuen Produkts, sondern auch im Sinne von Ärztehäusern, Gesundheitszentren auch in Kooperation mit weiteren Partnern aus Pflege und nichtärztlichen Leistungsträgern – bedürfen neuen, spezifischen Einrichtungen bzw. entsprechenden Umbauten bestehender Objekte. Gefragt sind hier Immobilen, die unter Einbeziehung speziellen Fachwissens um das Gesundheitswesen konzipiert sind und ein effizientes Management ermöglichen.

Kosten runter, Umsätze rauf! Diese betriebswirtschaftliche Binsenweisheit gilt zunehmend auch im Bereich der Patientenversorgung. Die Gesundheitsreform zwingt Mediziner und deren Partner im Gesundheitswesen zu neuen Wegen im Kosten- und Umsatzmanagement und verändert die Anforderungen an die Räumlichkeiten. Durch z.B. gemeinsamen einkauf, gemeinsame Nutzung von Räumen, Personal und Technik sowie optimales Marketing, lassen sich Synergieeffekte erzielen. Im Falle von Versorgungszentren entseht durch zusätzliche Einzelleistungsvergütung zusätzliche Profitabilität. Und nicht zuletzt sind kooperative Einrichtungen im Gesundheitsbereich als lukrativer Publikumsmagnet für Apotheker, Therapeuten und Einzelhändler interessant



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